Klettern 2.0

Ein Blog über meine Erlebnisse beim Klettern an Fels und Plastik taugt doch jedem: Der Nachwelt (wenn ich mal runterfalle), allen Interessierten am Klettern (die sich vielleicht in dem einen oder anderen wiederfinden) und natürlich vor allem mir selbst (hilft gegen das Vergessen).


Currywurst-Pommes oder der 8. Grad am Plastik

Ernährung ist wichtig. Beim Klettern aber eigentlich überhaupt nicht - man läßt sie einfach weg, dann braucht man mit der wenigen Kraft, die man ohnehin nur hat gleich weniger nach oben schleppen. Soweit die Formel der ambitionierten Schwerkletterer. Leider muß man ja doch hin und wieder etwas essen, denn ganz ohne Energie gib's noch weniger Kraft und dann ginge die Lösung besagter Formel gegen Null. Und da haben die meisten ja null Bock drauf. Also doch ernähren, aber möglichst wenig und so weiter...

Da mir die Geißelung unseres Sports schon bei der Ausübung selbigens komplett ausreicht, hab ich das mit dem Weglassen von leckeren Nahrungsmitteln mal ausgelassen. Meistens zumindest. Ich habe eine ganz bestimmte Art ausgewogener Ernährung: Ich esse alles und das möglichst abwechselnd.

Heute zum Beispiel gab's zu Mittag dick Currywurst (ne Gute!) und dazu ne große Potion Pommes (die haben noch geglänzt!). Beim Auffüllen konnte ich mir ein leises aber bestimmtes "Ruhig paar mehr Pommes!" nicht verkneifen. Dazu gab's dann noch eine Cola-non-light (wenn-schon-denn-schon!), eine "Kelle" Majo und einen kleinen Alibi-Salat, der aber nur aus eingelegten Tortelini bestand (schmeckten fürchterlich!). Auf der Tafel, wo immer die Gerichte angeschrieben sind, war artig der Fettgehalt der bevorstehenden Mahlzeit vermerkt: 50g Fett pro 100g!
Das nenn' ich mal ne Quote! Nun, um dem "ausgewogenen" Rechnung zu tragen, gibs die nächsten Tage erstma nix mit sowas...Mmhhh... nächste Woche vielleicht wieder?

So präpariert bin ich dann Abends mit Bene klettern gewesen und hab' mich erneut in meiner blauen, glatten 8 versucht. Der erste Versuch endete abrupt, nachdem ich mich verklettert hatte. Einmal sitzen, dann top. Hmm... da geht was! Nach etwas leichterem bin ich nochmal in die 8 und siehe da: Diesmal mehr konzentriert und erst weiter oben verklettert! Gut nur, dass es da verzeihbar ist und ich das ganze mit einem kleinen Dynamo an die letzte, rechte Leiste noch retten konnte. Damit war meine erste Plastikroute im glatten, achten Grad abgehakt!

Da sag' nochmal einer, Ernährung sei unwichtig beim Klettern! Man muß einfach nur das richtige essen!!!

Seil aus!!!

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